Konzept der Pflege und Betreuung

Zusätzliche Betreuungsleistungen und Aktivitäten

 

Mit der letzten Reform der Pflegeversicherung mit Wirkung ab 01.01.2015 wurden die Pflegekassen verpflichtet, zusätzliche Betreuungsleistungen für alle pflegebedürftigen Heimbewohner zu finanzieren. Unsere Pflegeeinrichtung Seniorenwohnsitz SÜD-ELM in Ampleben hat mit den Verbänden der Pflegekassen in Niedersachsen entsprechende Vergütungszuschläge nach § 87b SGB XI vereinbart. Dies ermöglicht uns, Leistungen der zusätzlichen Betreuung und Aktivierung für alle Bewohner auf Wunsch zu erbringen, ohne dass dies zu einer zusätzlichen Kostenbelastung für die Bewohner führt. Der Vergütungszuschlag wird von den Pflegekassen getragen und an die Pflegeeinrichtung erstattet. Mit der Zahlung des vereinbarten Vergütungszuschlags von der Pflegekasse an die Pflegeeinrichtung hat der pflegebedürftige Bewohner Anspruch auf Erbringung der zusätzlichen Betreuung und Aktivierung gegenüber der Pflegeeinrichtung.

 

Ziel der zusätzlichen Betreuungsleistungen und Aktivitäten in der Alltagsbegleitung der Bewohner ist u.a. die zeitweise Entlastung der Pflegekräfte und die Herstellung oder Wiedergewinnung von Fähigkeiten und Ressourcen der Bewohner, um weitere Pflegebedürftigkeit zu vermeiden und den Bewohnern Spaß und Freude zu vermitteln.

 

Anspruch haben grundsätzlich zunächst alle Heimbewohner nach dem Pflege-versicherungsgesetz (SGB XI). Voraussetzung für zusätzliche Betreuungsleistungen in der vollstationären Pflege nach §43 b SGB XIist aber die Einstufung der Heimbewohner in eine der Pflegegrade 1(mit Demenz), 2, 3, 4oder 5 nach Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI) durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen in Niedersachsen (MDKN) oder akut und vorläufig nach Aktenlage z.B. im Krankenhaus.

Bei der Antragstellung auf Leistungen der Pflegeversicherung (PflegeVG) nach SGB XI ist Ihnen der Sozialdienst des Krankenhauses oder der aufnehmenden Pflegeeinrichtung gern behilflich.

Unser Pflegekonzept beinhaltet als primäres Ziel die Sicherung bis hin zur Verbesserung der geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Heimbewohners durch ambitionierte Pflege.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Haus ist bestrebt, die neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse zügig in die Praxis umzusetzen. Die Betriebsabläufe sind bewohnerorientiert und ordnen sich dem Pflege- und Betreuungskonzept unter.

 

Bewohnerwünsche haben Vorrang vor organisatorischen Zwängen. Der Ausbildungsstand unseres Personals entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Unser Personal erfüllt seine Aufgaben fachlich korrekt und ist bestrebt, sich ständig fort- und weiterzubilden. Die Pflegesätze sind so gestaltet, dass der Bewohner die Zusammensetzung erkennen und Leistungen im Hotel- sowie im Pflegebereich abwählen kann. Der Bewohner erhält alle Leistungen, die ihm laut Gesetz (Pflegegesetz (SGB XI) und Heimvertrag zustehen. Unsere Bewohner leben auf einer Station mit Ein- und Zweibettzimmern. Bad und Toilette sind in den Primärbereich integriert. Im öffentlichen Bereich unseres Hauses kann der Bewohner seinen bisherigen Lebensstil fortsetzen. Im Rahmen des Möglichen werden individuelle Bedürfnisse berücksichtigt oder dafür die Voraussetzungen geschaffen.

 

Zur Pflege

 

Unsere Bewohner werden aktivierend gepflegt und betreut unter dem Leitbild Artikel 1 Grundgesetz „DIE WÜRDE DES MENSCHEN .......“. Durch innerbetriebliche und außerbetriebliche Fortbildungen werden unsere Mitarbeiter geschult zur Umsetzung unseres Pflegeleitbildes und der Pflege- und Expertenstandards.

 

Oberstes Ziel ist die Zufriedenheit des Bewohners durch individuelle pflegerische, therapeutische Maßnahmen und spezielle Gruppen- und Einzelangebote.

 

Durch die persönliche Atmosphäre unseres kleinen Hauses wird die Betreuung und Versorgung jedes einzelnen Bewohners besonders gefördert. Im Einklang mit der Natur bedingt durch die Lage am‚ Naturpark Elm, sowie einer mit Handläufen ausgestatteten Gartenlandschaft verbringen unsere Bewohner ihren Lebensabend in „Ruhe, Würde und Vitalität“. Folgende Freizeitangebote fördern die sozialen Kontakte und die Integration ins Gemeinschaftsleben:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        Spiele- und Bastelnachmittage

        Seniorengymnastik

        Ergo- und Gruppentherapie

        Liederkreis

        Ausflugsfahrten

        Besuch von Seniorenveranstaltungen und des Seniorenkreises

        Betreute Spaziergänge

        Eigene Veranstaltungen wie Fasching, Sommerfest, usw.

 

Konzept "Leben mit Demenz"

(Zusätzliche Betreuungs- und Aktivierungsleistungen gem. §87 b SGBXI)

 

Unsere Bewohner, die wir derzeit im Haus 1 „Harzblick" betreuen, leiden vielfach unter gerontopsychiatrischen Krankheitsbildern, wie etwa vaskuläre Demenz, Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson oder Apoplexie. Daher ist der größte Teil kognitiv eingeschränkt, so dass die tagesstrukturierenden Maßnahmen und das Beschäftigungsangebot den dementieil veränderten Menschen angepasst werden muss.

Im Hinblick auf die Bewohner und ihrer Erkrankungen ist es unabdingbar, dass alle Mitarbeiter nach einem ganzheitlichen Konzept arbeiten, das sich auf das Pflegemodell von Frau Prof. Monika Krohwinkel stützt, welches Bestandteil unserer allgemeinen Pflegekonzeption ist. Speziell für diese Gruppe arbeiten wir nach dem „Konzept zur Lebensbegleitung, Betreuung und Förderung älterer Menschen mit gerontopsychiatrischen Krankheitsbildern".

Ziele des Betreuungs- und Beschäftigungsangebotes in unserem Haus sind daher:

 

     • Sicherung und Steigerung der Lebensqualität durch soziale, physische und geistige Ansprache

     • Aufrechterhaltung bzw. Verbesserung der sozialen Kompetenzen

     • Akzeptanz der eigenen Biographie und der Erkrankung

     • Gestaltung des Betreuungs- und Beschäftigungskonzeptes, so dass es eine sinnvolle Tages und

       Wochenstruktur bietet.

 

Dies ist besonders wichtig für die Bewohner, die gerontopsychiatrisch verändert sind. Gleichförmigkeit und Wiederholung sind unverzichtbar für diese Gruppe, sie verleiht die notwendige Sicherheit im Alltag.

Beispiele der Leistungen nach § 87b SGB XI aus unserem Betreuunqsangebot

 

     • Basale Stimulation - als nonverbale Kommunikation Kommunizieren auf körperlicher Ebene

     • Musiktherapie - durch passives Musikhören können Erinnerungen wachgerufen werden, die

        mit diesen Klängen emotional verbunden sind

     • Kunsttherapie - malen mit gerontopsychiatrisch veränderten Menschen

     • Spaziergänge als Aktivität zur Förderung der Orientierung, Koordination der Bewegungen und

        Stärkung des Gleichgewichtes, sowie Natur und Jahreszeit wahrzunehmen und zu spüren

 

 

Selbstverständlich ist unser Haus jederzeit für Besichtigungen zugänglich. Wir bitten nur um vorherige telefonische Terminabsprache mit unserem Heimleiter, Herrn Frank Schernikau (Tel.-Nr. 0 53 32 / 96 33 90 oder 01 72 – 5 48 56 10), oder unsere Pflegedienstleiterin Frau Heike Karow, die unter der Telefonnummer 05332-9633444 zu erreichen ist.

Schernikau GmbH  -  Altenwohn- und Pflegeheim  -  Seniorenwohnsitz_Sued-Elm@t-online.de